MDR-Doku über Mechthild von Magdeburg



Mechthild von Magdeburg war ungemein mutig, sie war eine Visionärin und hatte eine Verbindung zu Gott. Sie hatte einen Mittelweg gefunden und konnte sich, mit höherer Hilfe, durch die Anfechtungen der damaligen Zeit hindurchbewegen. Mechthild ging zwar ins Kloster, wurde aber niemals Nonne! Was in vielen heutigen Berichten falsch dargelegt wird.

Dieser aufschlussreiche Film über ihr Leben, zeigt das Leben im Mittelalter, mit seinen Gefahren und Herausforderungen für Frauen in sehr authentischer Weise. Viele Beginen lebten ein religiöses Leben, was speziell von der Geistlichkeit kritisch gesehen wurde. So zeigt der Film Beispiele auf, für die Rivalitäten die so entstanden. Wie so oft ging es ums Geld. Denn durch die Sterbebegleitung, die von Beginen angeboten wurde, gab es testamentarische Erbschaften und Schenkungen von Bürgern.

Hier in Magdeburg arbeiteten die Beginen mit den Dominikanern zusammen, anderswo mit Franziskanern. Diese Zuwendungen entgingen der Kirche, was vermehrtes Missfallen hervorrief.

So wurde das anfangs freie Leben der Beginen immer mehr reglementiert und eingeschränkt durch den Klerus, zum Beispiel durch Beichtväter, denen sie unterstellt wurden.

Diese Dokumentation des MDR  führt uns in das Mittelalter mit all seinen Widrigkeiten und Umbrüchen des 13. Jahrhunderts.