Beginen-Forschung
Es ist schön zu sehen, wie die Beginenforschung in den einzelnen Städten voranschreitet. Zur Zeit ist es offensichtlich für viele Städte wichtig, die Arbeit der Beginen in ihrer Stadt hervorzuheben oder wissenschaftlich zu forschen, in welchem Umfang sie agiert haben. Wenn solcherlei Aktivitäten zeitgleich im größerem Umfang auftreten (egal bei welchem Thema) lässt das auf höhere Weisungen schließen. Es scheint so, als wäre es für die Zukunft wichtig, diese Frauenbewegung ins rechte Licht zu rücken. Auf dieser Seite sind die Städte aufgeführt, die sich bemüht haben, das Beginenwesen aufzuzeigen.
*In Bonn stammt die erste Erwähnung von Beginen aus dem Jahr 1290; die letzte Information über einen Beginenkonvent in Bonn datiert aus dem Jahr 1629. Von Zeitgenossen wird zwar über die Beginen berichtet, jedoch gibt es lokal jeweils nur Einzelnachrichten über sie; in Bonn ist es z.B. das Testament des Pfarrers aus Dietkirchen, in dem angegeben wird, dass im Jahr 1290 eine Begine Tekela und eine weitere Begine Geld für eine Stiftung gaben. Oder das Testament von 1358 der Krämerin Cecilia, die den Beginenkonventen der Stadt etwas vermachte. Hier der Gesamttext von Gera Kessler im Original.
